27.04.2012 – Jedes Jahr im April ist „Girls´Day – Mädchen Zukunftstag“. An diesem Tag lernen 12- bis 16-jährige Schülerinnen Berufsfelder kennen, in denen weit überwiegend Männer arbeiten. Ziel ist es, sie für eine Ausbildung oder ein Studium in diesen Bereichen zu motivieren.
In diesem Jahr war „Girls´Day“ am 26. April. Die TU Dortmund beteiligte sich zum 10. Mal und bot für 140 interessierte Mädchen die Möglichkeit, mehr über Berufe im MINT-Bereich zu erfahren.
Der Tag startete im Rudolf-Chaudoire-Pavillon mit ein bisschen Theorie: Zwei Auszubildende berichteten über die Ausbildungsplatzangebote der TU Dortmund und erklärten z. B., was Industriemechanikerinnen oder Werkstoffprüferinnen lernen und arbeiten. Die Studienberatung gab Tipps und Hilfestellungen dafür, wann und wie der individuelle Entscheidungsprozess der Berufsfindung ablaufen kann. Sie erläuterte den Aufbau eines Studiums und stellte das Angebot an Studiengängen der TU Dortmund vor.
Nach der Theorie startete die Praxis: Die MINT-Fakultäten luden die Mädchen in ihre Labore ein, begrüßten sie bei den Robotern und in den Werkstätten. Einige Schülerinnen lernten die Glasbläserei kennen, andere konstruierten bei den Maschinenbauern ein Spielzeug mit mechanischem Getriebe oder bogen ein Tier aus Blech und Draht.
In der Mittagspause gingen die Mädchen in die Mensa. Favorit bei der Essenswahl waren hier wie immer die Pommes. Eine Vorliebe, die sich vielfach bis ins Alter der Studierenden und auch darüber hinaus hält.
Nach der Mittagspause wurden neue Gruppen gebildet. Auf dem Programm standen jetzt Fragen wie „was ist Quantenmechanik“ oder „wie steuern wir Roboter“. Im Versuchslabor erlebten die Mädchen den Produktionsprozess von Altpapier hin zum Gipsverband, führten Messungen durch und erfuhren, wie Informationen drahtlos durch die Luft übertragen werden.
Beim Abschluss überreichte Prof. Dr. Metin Tolan, Prorektor Studium, die Zertifikate, die die erfolgreiche Teilnahme am Girls‘Day bestätigen. Ein aufregender Tag ging zu Ende und viele Mädchen freuten sich schon auf das nächste Jahr: Am 25. April 2013 ist wieder Girls‘Day an der TU Dortmund.
19.04.2012 – Martina Stackelbeck, Gleichstellungsbeauftragte der TU Dortmund, beging am 18.04.2012 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. 25 Jahre Engagement für die Sozialforschungsstelle und die TU Dortmund wurden auch von der Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather honoriert: Sie übergab der langjährigen Mitarbeiterin persönliche Glückwünsche und überreichte eine Urkunde.
Martina Stackelbeck, Jahrgang 1959, studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Dortmund. Nach dem Abschluss zur Diplom-Volkswirtin arbeitet sie seit 1987 für die Sozialforschungsstelle Dortmund – zunächst im Forschungsbereich „Berufsarbeit von Frauen“, später in der Kooperationsstelle Wissenschaft – Arbeitswelt. Seit 2010 ist Martina Stackelbeck Gleichstellungsbeauftragte der TU Dortmund.
17.04.2012 – Am 16.04.2012 war es wieder so weit. Die Fakultäten für Informatik sowie für Elektrotechnik und Informationstechnik öffneten ihre Türen für insgesamt 44 Schülerinnen des Projekts MinTU - Mädchen in die TU Dortmund. Einen ganzen Tag lang konnten die Mädchen spannende Workshops besuchen und sich ein Bild von den Inhalten der Fächer machen.
In der Informatik drehte sich alles um das Thema Roboter: So setzten die Teilnehmerinnen sich mit der Programmierung von Lego-Mindstorm-Robotern auseinander. Sie konnten die Roboter selbst steuern und ihnen beibringen, in bestimmte Richtungen zu gehen und Befehle durch z. B. Klatschen auszuführen. Nach einer Begrüßung durch die Dekanin der Fakultät – Frau Prof.‘in Dr. Gabriele Kern-Isberner – erhielten sie Informationen zu weiteren Anwendungsfeldern der Informatik und darüber, wie theoretische Kenntnisse aus der Informatik die Tischplanung des 80ten Geburtstags der Oma retten können. Ein Besuch des aktuellen Roboter-Fußball-Teams rundete den Workshop ab. Studierende demonstrierten den Schülerinnen, wie Roboter Fußball spielen können – wenn man es Ihnen „beibringt“.
Unter dem Titel „Robo-Lab - Ein Roboter kratzt die Kurve“ konnten die Schülerinnen in die faszinierende regelungstechnische Welt der Elektroingenieure/innen eintauchen und spannende Themen aus den Bereichen Fahrzeugtechnik und auch der Robotik live erleben. Im Vordergrund stand die Frage: Was sind Ingenieur/-innen und was machen sie eigentlich? Ein kurzer Vortrag gab einen Einblick ins Feld der universitären Lehre und das Berufsbild von Ingenieurinnen. Die vermittelten Kenntnisse konnten dann auch direkt auf Legorobotern angewendet werden. Während die Schülerinnen mit den Robotern aus der Informatik verschiedene Befehle ausprobieren konnten, bestand die konkrete Aufgabe der Schülerinnen in der Elektrotechnik darin, die Roboter einer schwarzen Linie durch eine Marslandschaft folgen zu lassen.
Im Bereich Kommunikationstechnik setzten die Teilnehmerinnen sich mit der drahtlosen Kommunikation auseinander. Zu diesem Zweck bauten sie einen eigenen Sender, mit dem sie ihre Musik vom Ipod oder Handy zu einem Radio übertrugen. Den Sender durften die Schülerinnen mit nach Hause nehmen.
Bis zum nächsten Workshop müssen die jungen Mentees sich noch ein wenig gedulden. Dieser findet am 22. Juni in der Fakultät für Bio- und Chemieingenieurwesen und dem DLR-SchoolLab der TU Dortmund statt.
26.03.2012 – Bald ist es soweit! Am 26. April 2012 findet der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag statt und wie jedes Jahr beteiligt sich die TU Dortmund an dem Ereignis.
Immer noch entscheiden sich zu wenige Mädchen und junge Frauen nach der Schule für eine Ausbildung oder ein Studium in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen. Der Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag soll Schülerinnen Ausbildungsberufe und Studiengänge in Naturwissenschaften und Technik näher bringen und sie dazu motivieren, ihre Berufswahl in diesem Spektrum zu treffen.
Das Programm der TU Dortmund umfasst Workshops, Vorführungen und Aktionen für insgesamt 145 Teilnehmerinnen, die bei Veranstaltungen wie z. B. „Robo-Lab – ein Roboter kratzt die Kurve“ oder „Wie stark ist das denn? Recyclingspapier im alternativen Einsatz für die Medizin“ einen Einblick in die Berufswelt der Technik und Naturwissenschaften bekommen.
Alle interessierten Mädchen konnten sich über die Homepage des Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag für das Programm der TU Dortmund anmelden. Diese Chance haben viele genutzt, so dass die 145 Plätze bereits ausgebucht sind.
Nun freuen wir uns auf die Teilnehmerinnen und einen aufregenden Tag!
09.03.2012 – Am 9. März 2012 fand der erste Workshop-Tag im Rahmen des Projektes „MinTU – Mädchen in die TU Dortmund“ in den Fakultäten Statistik und Maschinenbau statt. 42 Schülerinnen im Alter von 12 bis 14 Jahren konnten zusammen mit Ihren Mentorinnen zum ersten Mal in diesem Jahr zwei von insgesamt acht MINT-Workshops besuchen.
In der Fakultät für Statistik gingen die Mädchen der Frage nach: „Cola testen und Lotto spielen - was hat das mit Statistik zu tun?“. Zu diesem Zweck probierten Sie unterschiedliche Cola-Sorten, um einen statistisch signifikanten Geschmacksunterschied herauszufinden. Obwohl sie das offizielle Mindestalter noch nicht erreicht haben, durften die Schülerinnen zudem ausnahmsweise Lotto spielen, um dem Thema „Zufall“ auf die Spur zu kommen.
Die Fakultät für Maschinenbau bot den Schülerinnen am Beispiel von Unterhaltungs- und Belustigungstechniken auf dem Jahrmarkt einen Einblick darin, welche Rolle Technik in der Freizeit für uns als Gesellschaft spielt. Hier lernten sie z. B. wie Fahrgeschäfte funktionieren und wie sich diese entwickelt haben. Besonders spannend war für die Schülerinnen das eigenständige Montieren und Verlöten eines kleinen Karussells, dass sie als Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen konnten.
Schon im April erwarten die Mädchen zwei weitere aufregende Workshops in der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik und der Fakultät für Informatik.
26.01.2012 – Am 26. Januar fand im TechnologieZentrumDortmund das 4. Karriereforum statt, ein Modul des ScienceCareerNet Ruhr. Schwerpunktthema der Veranstaltung war das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP). Das ScienceCareerNet Ruhr (SCN Ruhr) ist ein Nachwuchsförderprogramm der Universitätsallianz Metropole Ruhr, das die gemeinsame Personalentwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses konkretisiert.
Das Karriereforum startete mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement. Nach einer Einführung in das 7. FRP von Nadine Heller-Genath aus der Kontaktstelle Frauen in die EU-Forschung im EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen, individuell gewählten Veranstaltungen zu informieren, auszutauschen und beraten zu lassen.
Die Themenrunden besuchten jeweils fünf bis 15 Personen, die sich über Projekte und Fördermittel informierten und sich Tipps von den Expert/innen holten.
In Kontaktgesprächen - ca. 20-minütigen bilateralen Gesprächen von Teilnehmer/innen und Expert/innen – erfolgte eine individuelle, direkte Beratung z. B. zu einem konkreten Projektantrag.
Im dritten Veranstaltungsformat, die Gesprächs-Räume, die auch als thematische Informations- und Austauschstände ohne Voranmeldung besucht wurden, konnten individuelle Fragen, z. B. zu Chancengleichheit im 7. FRP unmittelbar mit Expert/innen und anderen Teilnehmenden diskutiert werden.
Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mit einer Laufzeit von 2007 bis 2013 und einem Budget von 54 Milliarden Euro hat zum Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinschaft zu stärken sowie Forschungsmaßnahmen zu unterstützen, die aufgrund von Politiken der Gemeinschaft notwendig sind (z. B. Gesundheitspolitik oder Umweltpolitik der EU). Im Fokus steht die grenzüberschreitende Forschung und Entwicklung für eine innovative europäische Wirtschaft. Ein weiteres Ziel ist die verbesserte Beteiligung von Frauen an Forschung. Trotz dieser Zielsetzung sind Frauen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm stark unterrepräsentiert. In welcher Form weibliche Beteiligung an der EU-geförderten Forschung, aber auch Gender als Forschungsthema und Querschnittsaspekt, im zukünftigen Programm „Horizon 2020“ von Bedeutung sein werden, steht noch nicht fest.
Das nächste Karriereforum findet am 5. Juli 2012 statt.
19.01.2012 – Am 19.01.2012 startete das Projekt „MinTU – Mädchen in die TU Dortmund“ mit einer Auftaktveranstaltung im Rudolf Chaudoire-Pavillon. 44 Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren nehmen an dem einjährigen Mentoring-Programm teil, dass ihr Interesse an MINT-Fächern wecken und festigen soll. Den Start markierte ein großes „MinTU-Puzzle“, das von den Mädchen zusammengesetzt wurde.
Während der Veranstaltung lernten die jungen Teilnehmerinnen ihre Mentorin kennen. Die insgesamt acht Mentorinnen sind Studentinnen der Fakultäten Architektur und Bauingenieurwesen, Bio- und Chemieingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik, Mathematik, Maschinenbau, Physik oder Statistik. Sie sind Ansprechperson für jeweils fünf bis sechs Mädchen.
Auf dem Mentoring-Programm stehen Workshops in den mathematisch-technischen Fakultäten und weitere Treffen auf dem Campus, um das Uni-Leben kennenzulernen.