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Frauenförderung.Gleichstellung.Gender Mainstreaming

Frauenförderung.Gleichstellung.Gender_mögliche GrafikGender Mainstreaming ist eine Strategie, bei der jede Entscheidung daraufhin geprüft wird, ob und wie Männer und Frauen durch sie unterschiedlich betroffen sind. Absehbare Folgen auf Frauen oder Männer in ihren unterschiedlichen Lebenssitutationen sollen also im Vorhinein berücksichtigt und bei allen Entscheidungen mit abgeschätzt werden.

Damit ist Gender Mainstreaming keine neue Variante der Frauenförderung. Frauenförderung und Gleichstellungsarbeit ergänzen Gender Mainstreaming in dem Bestreben nach Gleichstellung der Geschlechter. Frauenfördernde Maßnahmen haben das Ziel, Frauen in genau den Bereichen zu fördern, in denen sie bislang benachteiligt sind.

 

Die Gender-Mainstreaming-Philosophie

  • Nicht mehr: Frauen haben aufgrund ihres Geschlechtes spezifische Interessen.
  • Sondern: Spezifische Interessen von Frauen sind Reflexe auf Lebensbedingungen. Männer hätten die gleichen Interessen, wenn sie die Lebensbedingungen der Frauen teilen würden.
  • Nicht mehr: Frauen haben Defizite, die beseitigt werden müssen.
  • Sondern: Frauen haben Stärken, die Männer (noch) nicht haben. Diese Stärken werden gesehen und Bedingungen geschaffen, damit sie zur Anwendung kommen können. Defizite nicht aufgrund des Geschlechts, sondern aufgrund der Geschlechterrolle.
  • Nicht mehr: Frauen sind zuständig für die Lösung der Frauenprobleme
  • Sondern: Frauen und Männer übernehmen die Verantwortung für die Veränderung der Geschlechterverhältnisse.

Quelle: „Frauen in Deutschland“, BMFSFJ, Januar 2003

 

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