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Professorinnenprogramm

Das Professorinnenprogramm (PP) ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen werden unbefristete W2- oder W3-Stellen gefördert, die mit einer Erstberufenen besetzt werden. Die Berufungen können im Vorgriff auf eine künftig frei werdende (vorgezogene Berufung) oder auf eine vorhandene freie Stelle (Regelberufung) erfolgen. In Frage kommen Berufungen auf Basis von Ausschreibungen seit dem 01. Januar 2018.

Das Programm sieht eine Anschubfinanzierung in den ersten fünf Jahren der Professuren von bis zu 165.000 Euro jährlich vor. Werden dadurch Mittel frei, muss die Hochschule im Gegenzug in die Förderung von Gleichstellung investieren. Durch das Programm soll auf diese Weise nicht nur der Anteil von Professorinnen an den Hochschulen gesteigert, sondern auch das Bewusstsein für eine stärkere Förderung von Gleichstellung auf allen Ebenen verankert werden.

Die TU Dortmund hat sich im Mai 2018 um eine Teilnahme am PP III beworben. Die Entscheidung darüber, ob diese Bewerbung erfolgreich war, wird im vierten Quartal 2018 von einem Gremium aus internationalen Gutachter*innen gefällt.

Beteiligung der TU Dortmund am Professorinnenprogramm

Bereits 2008 hatte die Universität Dortmund für die erste Programmphase einen Katalog mit Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit und des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses erstellt, der positiv begutachtet wurde. Für das PP II konnte die TU Dortmund 2013 nachweisen, dass die in 2008 konzipierten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.

Das im Mai 2018 erstellte Update der in 2008 und 2013 eingereichten Konzepte gibt einen guten Überblick über den Stand der Gleichstellung von Männern und Frauen an der TU Dortmund, die durchgeführten Projekte und Maßnahmen und die erzielten Erfolge. Es stellt eine Fortschreibung der im PP I und PP II eingereichten Gleichstellungskonzepte dar.

Homepage Weitere Informationen zum Professorinnenprogramm finden Sie auf den Webseiten des BMBF.