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Professorinnenprogramm

Das Professorinnenprogramm ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). In Kooperation mit dem Land Nordrhein-Westfalen werden unbefristete W2- oder W3-Stellen gefördert, die mit einer Erstberufenen besetzt werden. Die Berufungen können im Vorgriff auf eine künftig frei werdende (vorgezogene Berufung) oder auf eine vorhandene freie Stelle (Regelberufung) erfolgen. In Frage kommen Berufungen auf Basis von Ausschreibungen seit dem 1. Januar 2013.

Das Programm sieht eine Anschubfinanzierung in den ersten fünf Jahren der Professuren von bis zu 150.000 Euro jährlich vor. Werden dadurch Mittel frei, muss die Hochschule im Gegenzug in die Förderung von Gleichstellung investieren. Durch das Programm soll auf diese Weise nicht nur der Anteil von Professorinnen an den Hochschulen gesteigert, sondern auch das Bewusstsein für eine stärkere Förderung von Gleichstellung auf allen Ebenen verankert werden.

Die TU Dortmund hat sich erfolgreich um eine Teilnahme an der zweiten Runde des Professorinnenprogramms beworben. Bereits 2008 hatte sie für die erste Programmphase einen Katalog mit Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit und des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses erstellt. Für eine erneute positive Bewertung und die weiterführende Teilnahme am Professorinnenprogramm konnte die TU Dortmund nun nachweisen, dass die damals konzipierten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.

Das in 2013 erstellte Update des in 2008 eingereichten Gleichstellungskonzeptes gibt einen guten Überblick über den Stand der Gleichstellung von Männern und Frauen an der TU Dortmund, die durchgeführten Projekte und Maßnahmen und die erzielten Erfolge. Es basiert auf dem in 2008 eingereichten Gleichstellungskonzept der TU Dortmund.

Die TU Dortmund hat sich dazu entschieden, keine Professur aus dem Professorinnenprogramm fördern zu lassen, weil der administrative Aufwand bei der Erstellung der Verwendungsnachweise zu hoch ist.